IT-Fachkräfte im Wandel: Wie ein geplanter Wechsel neue Perspektiven schafft

Nadine Schimeck, 28.01.2026

1. Selbsteinschätzung: Warum der Wechsel überhaupt nötig ist

Vor jedem Karrierewechsel steht eine ehrliche Standortanalyse. Wer unzufrieden ist, sollte konkret benennen können, woran es liegt – fehlende Entwicklung, monotone Aufgaben oder mangelnde Perspektiven. Gleichzeitig gilt es zu klären, welche Tätigkeiten motivieren, welche Rolle langfristig angestrebt wird und welche Rahmenbedingungen etwa Remote-Arbeit, Weiterbildung oder Teamstruktur wichtig sind. Erst diese Klarheit ermöglicht einen gezielten und strategischen nächsten Schritt.

2. Lebenslauf: Fokus auf Struktur und Ergebnis

Ein moderner Lebenslauf ist keine Chronik, sondern eine präzise Darstellung des eigenen Mehrwerts. Technische Skills sollten klar strukturiert, Projekte mit konkreten Ergebnissen belegt und Verantwortungsbereiche verständlich formuliert sein. Relevante Zertifikate und Weiterbildungen unterstreichen die fachliche Tiefe. Entscheidend ist Vollständigkeit (Kontaktdaten, jede berufliche Station, Toolkenntnisse, Zertifikate) und Übersichtlichkeit (klare Struktur, detaillierte Tätigkeiten in Stichpunkten)

3. Vorbereitung auf Interviews: Planung statt Improvisation

In Interviews wird neben Fachwissen und Hardskills auch die Arbeitsweise, Teamfit und Softskills geprüft. Wichtig ist hier der Fokus und die Struktur der Selbstvorstellung, der vergangenen und aktuellen beruflichen Tätigkeiten, Verantwortungen, Schwerpunkte, konkrete Projektbeispiele, Lösungsansätze zu Herausforderungen und klare Aussagen zu Zielen und Entwicklungsperspektiven. Wer typische Fragen vorbereitet, eigene Erfahrungen strukturiert darstellen kann und selbst gezielte Fragen an das Unternehmen stellt, tritt souveräner auf und erhöht die Chance auf ein passendes Match.

4. Gehaltsorientierung: Kenntnis ist Stärke

Der IT-Arbeitsmarkt ist fragmentiert: Gehälter variieren stark nach Erfahrung, Rolle, Technologie und Standort. Transparenz über Marktspannen ist heute ein Wettbewerbsvorteil in Verhandlungen.

5. Der strategische Wechsel: Nicht jede Chance ist eine gute Chance

Ein erfolgreicher Karrierewechsel entsteht nicht durch Masse. Stattdessen gilt: Qualität über Quantität, die Auswahl von Rollen, die zur eigenen Entwicklung beitragen, kombiniert mit klarer Positionierung im Bewerbungsprozess.

6. Unterstützung nutzen: Warum ein Partner sinnvoll ist

Ein Karrierewechsel in der IT bedeutet heute mehr als nur Bewerbungen schreiben. hubside Consulting begleitet Kandidaten bei genau diesen Schritten. Unsere Arbeit basiert darauf, nicht nur offene Stellen zu vermitteln, sondern strategische Perspektiven für den nächsten Karriereschritt zu entwickeln (Matching statt Profile-Sammeln).

Wir sehen uns als Karrierebegleiter, nicht als reine Vermittler. 

#hubsidenews